Lasst uns gemeinsam die Menstruationswelt revolutionieren!

Vision

Vul­vani möchte eine Welt schaf­fen, in der ein offe­ner und ent­krampf­ter Umgang mit Mens­trua­tion in der Gesell­schaft mög­lich ist und alle Men­schen ihre Mens­trua­tion selbst­be­stimmt, umwelt­freund­lich und vor allem mit Würde gestal­ten können.

Dies errei­chen wir durch die Schär­fung des Bewusst­seins für die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Men­schen auf­grund ihrer Mens­trua­tion kon­fron­tiert sind. Wir möch­ten Denk­an­stöße geben, statt uni­ver­selle Lösun­gen vor­zu­ge­ben. Das Ziel ist die Ent­ta­bui­sie­rung sowie Nor­ma­li­sie­rung der Menstruation.

Mission

Unser Fokus liegt vor allem im Bereich der Mens­trua­ti­ons­auf­klä­rung
Unser Wunsch ist es, dass Men­schen unab­hän­gig von gesell­schaft­li­chen Nor­men selbst ent­schei­den kön­nen, ob und wenn ja, wel­che Pro­dukte sie wäh­rend ihrer Mens­trua­tion ver­wen­den möch­ten. Doch nur wer inno­va­tive Alter­na­ti­ven zu den gän­gi­gen Weg­werf­pro­duk­ten kennt, kann diese auch nut­zen und von ihren Vor­tei­len pro­fi­tie­ren. Wir möch­ten des­halb alle men­stru­ie­ren­den Men­schen an die Hand neh­men und sie dazu ermu­ti­gen, sich inten­siv und bewusst mit ihren eige­nen Kör­pern und der Mens­trua­tion auseinanderzusetzen.

Unsere Story

Wir sind Britta und Jamin. Gemein­sam haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Wahr­neh­mung der Mens­trua­tion in der Gesell­schaft zu ent­kramp­fen sowie die tat­säch­li­che Mens­trua­tion aller men­stru­ie­ren­den Men­schen so ange­nehm, ein­fach und nach­hal­tig wie mög­lich zu gestal­ten.
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Britta hat sich schon früh mit dem Thema beschäf­tigt, wenn auch eher unfrei­wil­lig. Mit 13 Jah­ren hat sie das erste Mal ihre Mens­trua­tion bekom­men, in einem Ber­li­ner Kino und fernab der Hei­mat. Sie war weder dar­auf vor­be­rei­tet noch hatte sie jeman­den, dem/der sie sich anver­trauen konnte. Und das nicht etwa, weil nie­mand bei ihr war, son­dern viel­mehr weil ihr das Thema so unan­ge­nehm gewe­sen ist, dass sie es lie­ber ganz für sich behal­ten hat.

Britta zieht es immer mal wie­der für ein paar Monate ins Aus­land, so dass sie bereits viel Erfah­rung sam­meln konnte, wie in ver­schie­de­nen Län­dern die­ser Erde men­stru­iert wird: von Plas­tik­ein­führ­hül­sen für Tam­pons in den USA bis hin zu selbst­ge­näh­ten, in Kräu­tern ein­ge­leg­ten und an Voll­mond­ta­gen gewa­sche­nen Stoff­bin­den in Zen­tral­ame­rika. Damals fand sie das alles noch sehr befremd­lich und hat sich sogar die bewähr­ten deut­schen Tam­pons hin­ter­her schi­cken las­sen. Heute ist sie selbst die ‘Kräu­ter­tante’ mit den Stoff­sli­pein­la­gen und möchte am liebs­ten allen vom freien Men­stru­ie­ren erzählen.

It’s a match! 

Zwei Fin­ger­s­wi­pes nach rechts haben dazu geführt, dass sich Britta und Jamin gefun­den haben. Jamin war direkt begeis­tert von Brit­tas Idee die Mens­trua­ti­ons­the­ma­tik stär­ker in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und so über­leg­ten beide nicht lang, dass sie gemein­sam ihren Bei­trag leis­ten wol­len – Vul­vani war gebo­ren. Als erfah­re­ner Grün­der küm­mert sich Jamin bei Vul­vani darum, dass von Finan­zen über IT alles rei­bungs­los läuft. Er macht außer­dem die wun­der­schö­nen Fotos für uns und hält Britta den Rücken frei, damit sie sich voll und ganz auf die inhalt­li­che Kon­zep­tion und Mis­sion von Vul­vani kon­zen­trie­ren kann. Sie recher­chiert, schreibt und kon­zi­piert alle Inhalte – von Social Media über Blog­bei­träge bis hin zu den inno­va­ti­ven Online-Kur­sen. Britta betreut außer­dem die Vul­vani-Com­mu­nity.

Das Pro­jekt star­tete im Okto­ber 2019. In den dar­auf­fol­gen­den Mona­ten zie­hen sie sich zurück nach Süd­ame­rika und kon­zen­trie­ren sich ganz auf Vul­vani und die Ver­wirk­li­chung der Ideen und Ziele. Ihre Wahl­hei­mat ist und bleibt aber das nord­deut­sche Ham­burg. Wer Lust auf mehr ‚harte’ Fak­ten hat, kann sich gerne auf Lin­kedIn (Links wei­ter unten) mit den bei­den ver­net­zen oder durch ihre Lebens­läufe stöbern!

‘I stand on the sacrifices of a million women before me thinking: What can I do to make this mountain taller so the women after me can see farther?’

Rupi Kaur (Legacy)

Britta

Britta

Co-Foun­de­rin

Per­sön­li­che Moti­va­tion
Selbst als auf­ge­klärte Frau habe ich mich erst in den letz­ten Jah­ren inten­si­ver und vor allem auch bewuss­ter mit mei­ner eige­nen Mens­trua­tion aus­ein­an­der­ge­setzt. Aus­lö­ser waren hier­für län­gere Aus­lands­auf­ent­halte in Zen­tral­ame­rika, wo der Zugang zu Mens­trua­ti­ons­pro­duk­ten nicht immer gewähr­leis­tet war. Ich habe dadurch meine eige­nen Vor­ge­hens­wei­sen kri­tisch hin­ter­fragt, neue Metho­den aus­pro­biert und begon­nen offe­ner mit Men­schen in mei­nem Umfeld über Mens­trua­tion zu spre­chen. Diese Gesprä­che und die dar­aus resul­tie­rende Erkennt­nis über die Unkennt­nis von Alter­na­ti­ven in einer ver­meint­lich gebil­de­ten und offe­nen Gesell­schaft haben mich zum Nach­den­ken ange­regt und in mir das Inter­esse geweckt, mich inten­si­ver mit dem Thema zu beschäf­ti­gen und etwas zu ver­än­dern. Denn ich finde es wich­tig, dass spe­zi­fi­sche The­men wie Mens­trua­tion eine laute Stimme bekom­men und Geschlech­ter­fra­gen dadurch in den Vor­der­grund öffent­li­cher Dis­kurse rücken.
Durch Vul­vani möchte ich, Vor­ur­teile gegen­über der Mens­trua­tion durch Auf­klä­rung abbauen, den gesell­schaft­li­chen Aus­tausch über das Thema lang­fris­tig för­dern und somit einen Bei­trag zu einer gerech­te­ren Welt leis­ten. Ich wün­sche mir, dass Vul­vani ein Bei­spiel dafür wird, wie wir uns für die natür­li­chen Bedürf­nisse und die Stär­kung aller men­stru­ie­ren­den Men­schen ein­set­zen können.

LinkedIn

Jamin

Jamin

Co-Foun­der

Per­sön­li­che Moti­va­tion
Meine Stär­ken lie­gen im Vor­an­trei­ben von Ideen und Visio­nen, nicht im Erken­nen gesell­schaft­li­cher und poli­ti­scher Pro­bleme. Das heißt jedoch nicht, dass ich Pro­bleme nicht erkenne, wenn sie mir gezeigt wer­den. Ich möchte meine Zeit und Erfah­rung in Pro­jekte inves­tie­ren, die den Men­schen ein bes­se­res, schö­ne­res und wür­de­vol­le­res Leben ermög­li­chen. Britta hat genau hier ein lange Zeit unbe­ach­te­tes Pro­blem erkannt, sodass wir unsere jewei­li­gen Stär­ken per­fekt ein­brin­gen kön­nen.
Als Mann und nicht men­stru­ie­ren­der Mensch hat man mit dem Thema Mens­trua­tion gene­rell sehr wenig Berüh­rungs­punkte. Viel­mehr wird die Erd­beer­wo­che als Zeit gese­hen, in der die Frau lau­ni­scher bzw. emo­ti­ons­ge­la­de­ner ist, Schmer­zen hat und man als Mann “nicht ran” kann. Ich bin ein sehr inter­es­sier­ter Mensch und habe keine Scheu auch ver­meint­li­che Tabu­the­men offen aus­zu­spre­chen. Die vie­len Gesprä­che mit Britta haben mir gezeigt, vor wie vie­len Her­aus­for­de­run­gen knapp 50% der Mensch­heit jeden Monat erneut ste­hen und dass es hier noch viel Auf­klä­rungs­be­darf gibt, wenn man erst mal weiß, wie ein­fach und unkom­pli­ziert man seine* Mens­trua­tion gestal­ten kann. Ich habe Britta ermu­tigt, dass wir etwas gemein­sa­mes in dem Bereich begin­nen soll­ten und kurze Zeit spä­ter war Vul­vani geboren.

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